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Infobrief 02. September 2006


Liebe Besucher unserer Homepage,

es wird ernst:

1. Die Umweltverträglichkeitsprüfung hat begonnen!

Im Heydener Ländchen ist mit der Umweltverträglichkeitsprüfung als erstem konkreten Planungsschritt für die B 258 n im Norden von Aachen begonnen worden!
Die Untersuchung wurde von der Provinz Limburg in Zusammenarbeit und in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Aachen, in Auftrag gegeben. Auf diesem Wege sollen nach unserer Einschätzung übliche Planungswege umgangen werden, um das umstrittene Projekt gegen den Willen der Stadt Aachen und ihrer politischen Gremien durchzusetzen.

Die Details:
Die Provinz Limburg teilt am 16. August 2006 mit, dass der Außenring (Buitenring) Parkstad Limburg gebaut werden soll. Die Provinz Limburg führt ebenfalls die Umweltverträglichkeitsprüfung in Deutschland für die B 258 n durch!

Die Unterlagen sind bislang nur auf Niederländisch verfügbar. Unsere niederländischen Mitstreiter bemühen sich eifrig, an Informationen auf niederländischer Seite heranzukommen und drängen auf Übersetzungen ins Deutsche.

Ab dem 17. August bis zum 27. September 2006 liegt die so genannte Startnotiz auch in Deutschland aus: In Aachen im Planungsamt, Verwaltungsgebäude Lagerhausstr. 20, 4. Stock, Zimmer 428; in Herzogenrath, Rathaus, Raum 2 zu den üblichen Öffnungszeiten.

Die Provinz Limburg führt vier Infoabende durch, für uns ist insbesondere derjenige in
Herzogenrath interessant: Am 14.September um 17.00 Uhr im Rathaus Herzogenrath, Großer Sitzungssaal, Rathausplatz 1, sollten die Straßengegner dort massenweise erscheinen und unseren Protest gegen die Straße zum Ausdruck zu bringen.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung in Deutschland für die B 258 n hat schon zuvor begonnen. Ein seltenes Tier wurde im Bereich möglicher Trassen gefunden, es handelt sich um den Eremit (auch Juchtenkäfer genannt), bisher nur an zwei Stellen in NRW gefunden, und eine davon ist das Heydener Ländchen. Die Funde sind sicher bekundet, ob sie allerdings ausreichen werden, den Straßenbau zu verhindern, muss bezweifelt werden.

Die Einwände gegen den Straßenbau hat die Bürgerinitiative allerdings auch bisher auf eine Vielzahl von Argumenten gestützt (und nicht ausschließlich auf Gesichtspunkte des Naturschutzes). Diese Vielfalt ist auf unserer Homepage und in unserer Petition gut nachzulesen.

2. Petition
Wir haben eine Petition an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags verfasst. Darin listen wir die Gründe auf, die nach unserer Auffassung dazu führen müssen, den Eintrag der B 258 n aus der Liste des BVWP 2003 wieder herauszunehmen.
Der Text ist auf der Homepage unter „Aktuelles“ nachzulesen.

Der Petitionsausschuss hat unsere Petition zur Stellungnahme an das Verkehrsministerium weitergeleitet. Die Antwort aus diesem Ministerium ist eine weitere Bestätigung unseres Anliegens: Auf Argumente geht man gar nicht erst ein. Auch dieses Schreiben zeigt die Entschlossenheit, die Straße gegen alle Widerstände durchzusetzen!
Mittlerweile wurde eine Antwort unserer Bürgerinitiative abgeschickt, in der wir weiterhin auf eine sachliche Prüfung unseres Anliegens drängen.

3. Veranstaltung der Bürgerinitiative am 1. Dezember: Fackelkette entlang der Straßentrasse

Im Dezember 2006 soll eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung stattfinden. Geplant wird eine Kette von Fackeln entlang der Straßentrasse, auf einem Teilabschnitt, z.B.an der Senke über die Scherbstraße, wo man von erhöhtem Standpunkt einen guten Eindruck bekommen kann. Zeit: Der Freitag Abend vor dem 1. Advent, also der 1. Dezember 2006.
Für die Vorbereitung und Durchführung brauchen wir tatkräftige Helfer: Bitte per Kontaktmöglichkeit auf der Homepage melden!


Mit freundlichen Grüßen

der Koordinationskreis

 

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