Argumente in Kurzform

Der Stadtrat von Herzogenrath will auf seiner Sitzung am 23.10.2012 über den Antrag von SPD, Grünen und Linken entscheiden, auf die weitere Planung der B 258n zu verzichten.

Da die Mehrheitsfraktionen nur über eine Stimme Mehrheit verfügen, ist es wichtig, noch einmal die wichtigsten Argumente gegen die B 258n zusammenzutragen. 

Argumente gegen die B 258n in Kurzform

 

Für die Herzogenrather Pendler nach Aachen ist von besonderem Interesse, wie sich die Verkehrssituation an der neuen Anschlussstelle in Mitteluersfeld darstellen würde: 

Hier müsste sich der Herzogenrather Pendler, nachdem er von der Roermonder Str. aus links abgebogen ist, in den vorrangigen Bundesstraßenverkehr einordnen, der die Pendler aus den Niederlanden und dem Heinsberger Raum, die bisher noch über die Autobahnen A 4 und A 44 fahren, nach Aachen bringt. Je nach Schätzung werden das zusätzlich etwa 12.000 - 20.000 Kfz/Tag sein, also etwa 50 - 80% zusätzlich zum  Verkehrsaufkommen, das heute schon über die Roermonder Str. abgewickelt wird !

Karte zum neuen Verkehrsknotenpunkt in Mitteluersfeld

 

Leider ist der Stadtrat von Herzogenrath am 23.10.2012 nicht dem Antrag von SPD, Grünen und Linken gefolgt, sondern hat sich mit den Stimmen der CDU und FDP und einer zusätzlichen Stimme (in geheimer Abstimmung) dafür ausgesprochen, mit einer Stellungnahme für oder gegen die B 258n abzuwarten, bis weitere Zahlen aus der Verkehrsuntersuchung der Städteregion vorliegen. Zu den genauen Wortlauten der Anträge siehe im folgenden die Verwaltungsvorlage. Im übrigen ist die Verwaltungsvorlage recht dürftig, weil sie weder die Verkehrsuntersuchung von 2002/2003 erwähnt, die von der Stadt Herzogenrath in Auftrag gegeben wurde, noch die weiteren Untersuchungen, Bewertungen und Veröffentlichungen aus den letzten 10 Jahren, deren wichtigste Ergebnisse wir oben in Kurzform zusammengefasst haben.

Vorlage für die Stadtratssitzung am 23.10.2012

Antrag von SPD, Grünen und Linken zur Ablehnung der B 258n