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Straßenkarten (Stand: August 2007)

Der genaue Verlauf der Straßentrasse steht noch nicht fest. Anfangs- und Endpunkte der Straße sollen aber die Kreuzung Kohlscheider Str./Roermonder Str. im Süden und die Hamstraat bzw. der Dentgenbacherweg in Kerkrade im Norden sein.
Die genaue Trasse wird erst im sogenannten „Linienbestimmungsverfahren“ festgelegt, das auf die Umweltverträglichkeitsprüfung folgt.

Eine mögliche, allerdings sehr grobe Trassenführung ist im Projektinformationssystem (PRINS) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Wohnungswesen (BmVBW) dargestellt, in dem die Projekte des Bundesverkehrswegeplans 2003 aufgeführt sind. Die rote Linie dort ist offenbar mit recht wenig Ortskenntnis eingetragen: Sie reicht von der Autobahnabfahrt Laurensberg bis zur Hamstraat. (Dass es vom Autobahnanschluss bis zur Kreuzung Kohlscheider Str. / Roermonderstr. schon eine Straße – eben die Kohlscheider Straße – gibt, war dem Grafiker im BmVBW wohl nicht so wichtig. Oder ob mit der Linienführung bis zur Autobahn Zweifel an einer überörtlichen Bedeutung der Bundesstraße gar nicht erst aufkommen sollten?)

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Eine mögliche und sehr viel genauere Linienführung ist im Teil 2 der Grenzüberschreitenden Verkehrsuntersuchung angenommen worden, die von der Stadt Herzogenrath in Auftrag gegeben wurde. Sie enthält schon die erforderlichen Brückenbauwerke, wenn die B 258 n kreuzungsfrei über die Forsterheider Straße und die Scherbstraße geführt werden soll. Vermutlich sind diese Brückenbauwerke aber nicht in den Kosten erfasst, die im Bundesverkehrswegeplan aufgeführt sind und zu dem angeblich günstigen Nutzen-Kosten-Verhältnis führen. Eine vom Landesbetrieb Straßenbau NRW (das ist die mit der Planung vom BmVBW beauftragte Behörde) in die Diskussion gebrachte Alternative könnte auch sein, auf die Brücken zu verzichten und diese Straßen einfach „abzuhängen“, d.h., als Sackgassen von links und rechts enden zu lassen. In diesem Fall wäre der kleinräumliche Verkehr im Heydener Ländchen einfach abgestellt: die Trennung zwischen dem Gebiet westlich und dem Gebiet östlich der B 258 n wäre vergleichbar mit der Trennung durch eine Eisenbahnlinie: die direkte Verbindung zwischen 2 Punkten ist nur durch das Loch möglich, dass uns die Bahn lässt - bzw. im Fall der B 258 n das Loch, dass uns der Straßenplaner lässt.

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Im größeren Kartenausschnitt sind neben der als Maßnahme „D8“ bezeichneten B 258 n auch die anderen Straßen eingetragen, die von der Stadt Herzogenrath mit in die Verkehrsuntersuchung aufgenommen wurden:
D 9: Die Verlängerung der K 5 über die L 47 nach Süden bis zu L 223. Das ist die Querung des Naherholungsgebiets Broichbachtal, die schon vor etwa 15 Jahren in Herzogenrath diskutiert und mit breiter Mehrheit abgelehnt wurde.
D 10: Die Verbindung zwischen dem Knoten Meuserstraat/Merksteinstraat (Grensstraat) und der N 299 (Kreisverkehr mit der Albertuslaan)
D 11: Die neue Eckverbindung von der K 5 (östlich der Bischerouxstraße) bis zur L 47 und weiter bis zur K 11.


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In der im August 2006 veröffentlichten „Startnotiz“ der Provinz Limburg, in der u.a. der Stand der Umweltverträglichkeitsprüfung für die B 258n dargestellt wird, sind erstmals auch Alternativtrassen der B 258n gezeichnet. Diese waren zum Zeitpunkt des Drucks und zu Anfang der Veröffentlichung noch nicht mit der Stadt Aachen abgestimmt. 

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Beim Infoabend der Provinz Limburg in Herzogenrath am 14.09.2006 war eine weitere Verbindungs-Trasse dargestellt. 

Ebenfalls wurde auf diesem Infoabend eine Karte mit den im Rahmen der UVP zu berücksichtigenden Schutzgütern (Boden, Wasser, Luft, Fauna, Flora, Mensch) vorgestellt. Die Karte fasst zusammen, was in der gemeinsamen Veröffentlichung der
Provinz Limburg und des Landesbetriebs Straßenbau NRW - dem "Basisrapport"
und der "Startnotiz" - in Einzelkarten dargestellt ist.

Die Karteninhalte sind nicht sehr leicht zu überblicken, zumal die
Schraffuren sich überlagern bzw. überdecken.

Insgesamt lässt sich aber erkennen, dass die Erfassung des Heydener
Ländchens im Rahmen der UVS eine sehr hohe Dichte von schützenswerten
Bereichen aufweist.

Allerdings steht noch in den Sternen, wie der Landesbetrieb Straßenbau diese
Schutzgüter bewertet. Er wird diese gegen den zu erwartenden verkehrlichen
Nutzen der Straße, wie der auch immer definiert werden wird, abwiegen und
damit seine Entscheidung für eine der Trassenvarianten begründen.

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Den aus unserer Sicht aktuellen Stand der Planung haben wir in einer topographischen Karte dargestellt. Der mögliche Verlauf der B 258n ist in rot eingetragen, die mögliche Verlängerung auf niederländischer Seite in orange. Die Alternativtrassen sind mit roten Kreisen dargestellt. Außerdem ist in blau die aktuelle Planung der L 231 – Ortsumgehung Richterich und Haupterschließung des neuen Wohngebiets Richtericher Dell – dargestellt.

Eine Vereinbarkeit der beiden Straßenplanungen, d.h., zum Beispiel ein Anschluss der L 231 an die B 258n ist nicht in Sicht: Alles, was den Verkehrsfluss der B 258n stört, wird von den Bundesstraßenplanern konsequent vermieden, weil nur so ein plausibler Entlastungseffekt für die Roermonder Straße in Kohlscheid „hochgerechnet“ werden kann. Eine B 258n und die OU Aachen/Richterich L 231 schließen sich also gegenseitig aus. Oder andersherum: wenn es zu einer Verknüpfung der beiden Straßenprojekte kommt, ist die B 258n noch unsinniger und damit die mit ihr verbundene Landschaftszerstörung noch weniger zu rechtfertigen!!

Die aktuelle Planung der OU (im August 2007) muss zur Zeit davon ausgehen, dass an das  "Straßennetz des Landesbetriebs"  nicht angeschlossen werden kann. Deswegen wird der Anschluss der Ortsumgehung an die Roermonder Str. zwischen dem Roder Weg (Straße in das Gewerbegebiet) und dem Anschluss an die Kohlscheider Straße geplant.

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