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Wenn der Verkehr auf der Roermonderstraße nicht mehr fließt, brauchen wir eben eine Umgehungsstraße!

Falsch.
Als Chaussee de Rolduc verband die Roermonderstraße bereits vor 200 Jahren die Ortschaften zwischen Richterich und Herzogenrath quer übers Feld. Ihre Funktion als Umgehungsstraße hat sie bis in die 1980er Jahre ausfüllen können. Nicht das Wachstum der Verkehre oder der Ansiedlungen hat dies zerstört, sondern eine von der Herzogenrather Politik vorsätzlich betriebene systematische Funktionsumwandlung
• Rückbau der Straßenbreite, Verbreiterung der Bürgersteige, Einbau von Grüninseln, Aufhübschung mit Straüchern und Blumen in der ehemaligen Fahrbahn
• Ansiedlung von Gewerbe mit hohem Kundenverkehr

Ergebnis: Selbst wenn man mit dem Linienbus fahren würde, stände man im Berufsverkehrsstau.

Wir dürfen die Naturwaldgemeinde Herzogenrath nicht mit ihren Verkehrsproblemen im Stich lassen, aber wir dürfen einer aufgehübschten Roermonderstraße auch nicht das wertvolle Naturgebiet des Heydener Ländchens opfern.


Die B258n wird den Stau auf der Roermonderstraße auflösen.

Falsch.
Alle Verkehrsplanungen zur B258n beziehen sich auf die Grenzüberschreitende Verkehrsuntersuchung Parkstad Limburg – Nordraum Aachen.
Diese Untersuchung stellt anhand von Verkehrszählungen und Hochrechnungen fest, daß anstelle von 24760 Autos pro Tag noch 23900 Autos am TPH vorbeifahren würden. In Richterich würde der Verkehr stark zunehmen.

Dies kann man nicht als Auflösung des Berufsverkehrsstaus bezeichnen.


Die Schleichverkehre aus den Wohnnebenstraßen in Uersfeld, Bank und Kohlscheid Mitte werden verschwinden, wenn die B258n gebaut wird!

Falsch.
Wie der Masterplan Kohlscheid zeigt, arbeitet die Stadt Herzogenrath an `Strukturverbesserungen´ die starke Verkehre nach sich ziehen werden:
- Das Gewerbegebiet Dornkaul vor Kohlscheid soll erschlossen werden
- Über die Rehmannstraße soll der TPH mit diesem Gewerbegebiet verbunden werden
- Mevenheide soll weiter ausgebaut werden
- Die Halde Wilsberg soll durch Parkplätze freizeittouristisch aufgewertet werden
- Die Umgehungsstraße L244n soll vor Rumpen durchs Feld nach Dornkaul geschlagen werden
- Die Brachen an der Roermonderstraße sollen zur Visitenkarte Kohlscheids mit neuen Gewerbeansiedlungen erschlossen werden

Alle `Strukturverbesserungen´ zielen darauf ab, neue Verkehre in ein sowieso schon überlastetes Wohnumfeld zu ziehen. Diese neuen Verkehre werden auch weiterhin als Schleichverkehre in Bank und Koh-Mitte für Lärm und Enge sorgen, wenn die Stadt kein sinnvolles Verkehrskonzept erstellt.



Mit der B258n werden wir den Pendel- und den Transitverkehr nach Geilenkirchen-Heinsberg-Niederlande von der Roermonderstraße wegleiten!

Falsch.
Die Anteile des Pendelverkehrs werden in etwa mit 30% eingeschätzt. Der geringste Anteil mit ca. 6% kommt aus den Niederlanden, vermutlich meist Anlieger der angrenzenden Wohngebiete. Autoverkehre suchen sich meist nicht die schnellsten, sondern die kürzesten Wege. Welcher Heinsberger Pendler wird sich von Aachen erst weit in die Niederlande schicken lassen, um nach hause zu kommen?
Der Hauptanteil von ca. 70% des Verkehrs kommt aus und verbleibt in Herzogenrath/ Kohlscheid. Diese Verkehrsprobleme durch eine B258n zu lösen, hat eher mit Hoffnung als mit Verkehrspolitik zu tun.


Die Stadt Herzogenrath und die großen Parteien wollen die Straße. Das kann man eigentlich gar nichts gegen tun!

Falsch.
Es ist für Herzogenrather Politiker einfach, mit dem Versprechen, die Kohlscheider Verkehrsprobleme lösen zu wollen, Wählerstimmen zu fangen.
Die bisherige Planung der neuen Bundesstraße B258n verläuft ausschließlich auf Aachener Stadtgebiet. Sämtliche im Aachener Stadtrat vertretene Parteien haben sich aufgrund der Informationen und der mobilisierten Öffentlichkeit mittlerweile gegen das Projekt ausgesprochen.

In Herzogenrath betreibt die Politik die Realisierung der Straße sozusagen unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Weder gibt es hierzu einen Ratsbeschluß, noch wird in der Presse oder anderweitig dazu die Bevölkerung über nachteilige Auswirkungen informiert. Einzelne Herzogenrather Politiker (Zimmermann, Billmann, Fleckenstein) machen ihren politischen Einfluß an überregionaler Stelle geltend und hoffen darauf, daß durch die von Staatssekretär A.Grossmann (SPD) betriebene vordringliche Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan der Bau der Straße nun gegen den Widerstand vieler Anwohner durchgesetzt werden kann.
Entscheiden auch Sie sich gegen die B258n!


Die Bundesstraße B258n ist für Kohlscheid so wichtig, da muß man auch mal etwas Natur für opfern können!

Falsch.
Die Bundesstraße erfüllt ihren Zweck nicht. Die Kostenplanung von 6Mio Euro wird vom Landesamt für Straßenbau heute schon selbst angezweifelt. Eine Bahnlinie müßte durchstoßen, zwei Landstraßen untertunnelt werden. Die zusammenhängenden Felderfluren würden zerschnitten mit unabsehbaren Folgen für die örtliche Landwirtschaft.
Das Heydener Ländchen zwischen Richterich, Bank, Vetschau, Pannesheide und Fronrath ist nicht nur für die deutschen Anwohner sondern auch für viele niederländische Nachbarn Naherholungsgebiet für Sport und Spaziergang. Viele seltene Tiere sind hier noch zu sehen, man hat einen weiten Blick in die Landschaft.

All dies gilt es zu schützen. Die Autobahn A44, die Hollandlinie A4 und die parallel verlaufende Schnellstraße in Heerlen sind heute schon in der Lage, die Verkehre aufzunehmen, die auf der B258n abfließen sollen.